Der Klausen-Mythos
lebte beim 4. Int. Klausenpassrennen-Memorial wieder auf. Mit
den über 300 Original-Rennmaschinen (im Bild ein Opel GP-Wagen) kehrten die
goldenen 20er- und 30er-Jahre für vier Tage zurück. Verbranntes Rizinusöl und
das Heulen der Kompressoren begeisterten über 20.000 Zuschauer im Kanton
Glarus. Rennfahrer aus ganz Europa jagten dabei die Rekordzeiten der Pioniere
von damals und prompt legte Jost Wildbolz (der Zwillingsbruder des
bekannten Schauspielers) aus Zürich mit seinem ERA-Boliden mit 13:26 Minuten
bereits im ersten Rennlauf die schnellste je gefahrene Zeit auf den
Klausen-Asphalt. In der Regelmäßigkeits-Kategorie belegte der Langener
Alfred Albiez mit seinem Riley (Bj. 1937) Rang zehn.