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Eisrennen Reuthe So. 30.1.05
Skijöring Resultate

Eisrennen Reuthe So. 30.1.05
Finale

Eisrennen Reuthe Rallyesprint
Die Einzelzeiten

Eisrennen Reuthe Rallyesprint Sa. 29.1.05
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Hugo Hartmann blieb hart

1000 Fans erlebten einen Total-Triumph des Bezauers bei Eisrennen in Reuthe

 Von Dietmar Gasser (Autor kontaktieren)

 30. Januar 2005 -  Nach der wetterbedingten dreifachen Verschiebung glückte dem Motorsportclub Lauterach unter der Führung von Edy Schuster im vierten Anlauf doch noch die Austragung des Eiscross-Rennens von Reuthe mit internationaler Beteiligung. 1000 Fans ließen sich trotz klirrender Kälte den Ländle-Motorsport-Saisonstart nicht entgehen und kamen voll auf ihre Rechnung. Vor allem die Buggy-Piloten zeigten beinharte Kämpfe. Besonders "Lokalmatador" Hugo Hartmann ließ nichts anbrennen: Am Samstag zwar im Rallyesprint noch vom Langenegger Josef Vögel knapp distanziert, zeigte er am Sonntag dann eine Fahrdemonstration par excellence, obwohl er zunächst ob seiner falschen Reifenwahl haderte: "Der Gummi ist zu weich, die Spikes geben zu sehr nach". Aber der Bezauer versprach auch postwendend: "Abgerechnet wird erst am Abend" und so kam es dann auch: Hartmann gewann beide Vorläufe, das Finale und als Draufgabe auch noch die Skijöring-Wertung mit Skifahrer Martin Muxel. Besonders im Finale wurde es den Fans richtig warm ums Herz: Der Schweizer Sepp Marty forderte Hartmann in der Startkurve in einem sehenswerten Zweikampf heraus, mit dem Ergebnis, dass sich der Eidgenosse über die Schneemauer abrollte! Der mehrfache Schweizer Autocross-Champion ließ es sich aber nicht nehmen, beim Re-Start nochmals anzutreten. Prompt kam es wieder zum Duell: Marty schob Hartmann quer um die erste Linkskurve, doch dieser blieb am Gas, stellte sich wieder gerade und glühte auf und davon.

 Randspalten-Splittermeldungen:

MSC-Lauterach-Obmann Edy Schuster war im Dauerstreß. Der Götzner fungierte als Organisator und Rennleiter, bestritt zwischendurch aber auch selbst die Läufe in der Tourenwagenklasse mit seinem Mitsubishi Lancer Evo VI.

 
 

Die ersten Probeversuche mit seinem über 500 PS-Bomber unternahm Willy Salzgeber. Der Dornbirner erstand aus Belgien einen Ford Focus WRC (World Rallye Car) und will damit heuer vermehrt an ÖM- und DM-Rallyecross-Rennen teilnehmen.

 


Sepp Marty´s Überschlag im Finalrennen war nicht der einzige "Abroller" der Veranstaltung. Im zweiten Vorlauf kam der Lingenauer Herbert Kobras auf Grund durch aufgewirbelten Schneestaubs beeinträchtigter Sicht über den Pistenrand und überschlug sich ebenfalls sehr spektakulär, blieb aber gottlob völlig unverletzt.

Bei den Motocrossers hatte im Finale diesmal Seriensieger Heino Meusburger aus Andelsbuch gegenüber dem Mellauer Martin Stoff (Nr. 53) das Nachsehen.